Gutsch – der Schweizer Bio-Haferdrink

Ein Gutsch Haferdrink für einen Rutsch in Richtung Bio-Landwirtschaft.

Acht Unternehmen aus der Schweizer Kaffeeszene haben eine Genossenschaft gegründet mit dem Ziel den Schweizer Kaffeebars eine eigene hochwertige Milchalternative aus biologischer Landwirtschaft anzubieten. Der Bio-Hafer stammt ausschliesslich aus Schweizer Produktion und wird in der Steinermühle in Zollbrück verarbeitet und bei Soyana in Schlieren abgefüllt.

Milchalternativen erleben seit einigen Jahren einen regelrechten Nachfrageboom. Produkte und Rohstoffe werden jedoch zu einem grossen Teil in die Schweiz importiert. Weil bisher eine hochwertige Milchalternative aus Schweizer Produktion fehlte, gründeten Unternehmen aus der Schweizer Kaffeeszene die Genossenschaft Gutsch. Sie bezweckt die Produktion und den Vertrieb von Bio-Pflanzendrinks aus Schweizer Landwirtschaft. Darüber hinaus verfolgt die Genossenschaft das Ziel einer nachhaltigen und regenerativen Gestaltung der Schweizer Landwirtschaft.

Corona als Ideenbeschleuniger

Im Coronajahr 2020 fragten sich Mathias Bühler, Philipp Schallberger und Andrew Katumba, warum es eigentlich keine schweizweite biologische Alternative von Haferdrinks gibt. Die Grundzutaten wachsen in der Schweiz, so muss es doch möglich sein, eine Schweizer Alternative zu bieten. Der Markt für Pflanzendrinks wächst rasant und diversifiziert sich immer mehr. Der Bedarf an biologischen Produkten wächst ebenfalls.

Gemeinsam macht es mehr Spass

“Gemeinsam macht es mehr Spass” sagten sich Bühler und Schallberger und gingen auf die Suche nach Gleichgesinnten. Im Juni 2021 hörten wir von diesem spannenden Projekt und wurden sogleich ins Gründungsteam aufgenommen. Wir kannten Philipp Schallberger bereits von den kaffeemacher:innen in Basel. Die mittlerweile acht Gründungsmitglieder stammen alle aus verwandten Branchen und hatten Lust gemeinsam eine echte biologische pflanzenbasierte Milchalternative auf den Markt zu bringen.

Für die Produktion konnte die Firma Soyana in Schlieren als Partnerin gefunden werden. In enger Zusammenarbeit wurde eine eigene Rezeptur entwickelt, die den hohen Ansprüchen hinsichtlich Geschmack und Textur von Baristis gerecht wird. 

 

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